Aktiver Tierschutz – (nicht) für die Katz…

Streunende Katzen, die sich unkontrolliert vermehren, krank sind und zum Teil grausam getötet werden: Ein Szenario, wie es sich in vielen Regionen im Ausland abspielt und in der Schweiz zum Glück nicht vorkommt, denken viele.

Wenn wir aber genauer hinschauen, finden wir auch bei uns in der Schweiz herrenlose Streuner: Katzen. Vor allem in ländlichen Gegenden gibt es viele Katzenpopulationen, die sich unkontrolliert vermehren. Scheunen oder Bauernhöfe bieten den anspruchslosen Tieren einen sicheren Unterschlupf. Mäuse, ein Schälchen Milch oder vielleicht sogar etwas Katzenfutter sichert die Nahrung. Und so ist es ohne Probleme möglich, dass eine Kätzin zweimal pro Jahr 4-5 Junge wirft, welche zwar häufig krank sind, aber sich trotzdem nach 6 Monaten weiter fortpflanzen. Die beste Massnahme ist es, die Tiere einzufangen, zu kastrieren und wieder in der gewohnten Umgebung frei zu lassen.

Wie wird eine Katzenfalle gestellt?
Katzenfalle stellen – YouTube

Wie wird eine Katzenfalle gekoppelt?
Katzenfalle koppeln – YouTube

Eine Katzenkastration ist ein kurzer Routineeingriff
Eine Katzenkastration ist ein kurzer Routineeingriff
Eine wilde Katze soll mittels Katzenfalle eingefangen werden
Eine wilde Katze soll mittels Katzenfalle eingefangen werden

Auch im Kanton Schwyz gibt es viele solcher verwilderten Streunerkatzen. Kastration – eine einfache Lösung, leider ein Ziel mit vielen Hürden.

Wo liegen die Probleme? Zuerst müssen Privatpersonen oder Landwirte von den Vorteilen der Kastration überzeugt werden. Die Kosten sind das nächste Problem. Auch wenn die Kastration eine vergleichsweise günstige Operation ist, kommen für 10 Katzen schnell Kosten im 4-stelligen Bereich zusammen. Oftmals sehen Landwirte oder Privatpersonen nicht ein, wieso sie so viel Geld ausgeben sollen für Katzen, die sie nicht selber angeschafft habe. Die nächste Schwierigkeit ist es, die Katzen zum Tierarzt zu bringen: meist sind sie scheu und setzen ungeahnte Kräfte frei beim Versuch sie einzufangen. Zudem müssen alle Büsis der Population kastriert werden, um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen.

Dank der Unterstützung des Tierschutzverein Schwyz können diese Hürden bis zur Kastration einfacher gemeistert werden:

  • der Verein übernimmt ein Teil der Kastrationskosten
  • stellt Katzenfallen zur Verfügung, damit die Tiere eingefangen werden können
  • Freiwillige Helfer/-innen unterstützen beim Einfangen oder Transportieren der Katzen zum Tierarzt und zurück.

Wir helfen…

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, falls es in Ihrer Gegend verwilderte, unkastrierte Katzen gibt:

Die Kosten für die tierärztliche Versorgung und Kastration verwilderter, besitzerlosen Katzen übernimmt unser Verein.

Bauern/ Bäuerinnen werden bei der Kastration aller Bauernhofkatzen finanziell von unserem Verein unterstützt, sodass nur ein Drittel der Kastrationskosten für den/ die HalterIn anfallen. Es ist in jedem Fall notwendig, alle männlichen und weiblichen Katzen zu kastrieren, um die Katzenpopulation langfristig einzudämmen.

Mehr Informationen zu den Vorteilen der Katzenkastrationen finden Sie hier:

Flyer Bauernhofkatzen zum Download
Flyer Katzenkastration zum Download

Mehrere Katzen wurden eingefangen für die Kastration
Mehrere Katzen wurden eingefangen für die Kastration
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